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Image by Claud Richmond

Galerie & Presseberichte

Ein wundervoller Besuch im Hospiz "Dat Lichthuus" in Stadthagen

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Schaumburger Wochenblatt 19.12.2025:

5000 Euro für jeden Hospizdienst

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Der Palliative Förderverein Schaumburg e. V. hat zum Jahresabschluss vier ehrenamtliche Hospizdienste und -vereine im Landkreis Schaumburg mit jeweils 5.000 Euro unterstützt. Die Spenden gingen an den Hospizverein Rinteln, den Hospizdienst OPAL, den Hospizdienst Sonnenhof sowie den Hospizverein Schaumburg-Lippe.

Die Spendenübergabe fand am 04. Dezember 2025 in den Räumlichkeiten des Palliativen Fördervereins statt. Mit der Unterstützung möchte der Förderverein ein klares Zeichen der Solidarität, Wertschätzung und Verbundenheit innerhalb der ehrenamtlichen Hospizarbeit im Landkreis setzen.
„Die Hospizdienste leisten mit ihrem Engagement einen unschätzbaren Beitrag für schwerkranke Menschen und ihre Angehörigen. Diese Arbeit verdient nicht nur Anerkennung, sondern auch konkrete Unterstützung“, so der Vorstand des Palliativen Fördervereins.
Der Palliative Förderverein Schaumburg e. V. ist ein rein spendenfinanzierter Verein ohne eigene Verwaltungskosten. Seit fast drei Jahren engagiert er sich für die Weiterentwicklung der Hospiz- und Palliativlandschaft im Landkreis Schaumburg. Unterstützt werden unter anderem Projekte wie das außerklinische Ethikkomitee, finanzielle Hilfen für Hospizdienste sowie weitere innovative und bedarfsorientierte Vorhaben.
Mit der aktuellen Spendenaktion unterstreicht der Förderverein einmal mehr das gemeinsame Ziel: die Hospiz- und Palliativversorgung in Schaumburg nachhaltig zu stärken und die wertvolle ehrenamtliche Arbeit sichtbar zu unterstützen.

Ein strahlender Abend:

Weihnachtsfeier der Ehrenamtlichen in Hohnhorst

 

Am 4. Dezember 2025 versammelten sich die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer in Hohnhorst zu einer besonderen Weihnachtsfeier, die ganz im Zeichen der Dankbarkeit und Gemeinschaft stand.

Der Abend begann mit einem reichhaltigem Buffet und weihnachtliche Naschereien ließen keine Wünsche offen und boten den perfekten Rahmen für die kommenden Stunden.

Für die passende festliche Stimmung sorgte die musikalische Begleitung. Gleich drei Gitarren stimmten die Gäste auf die Weihnachtszeit ein, sodass gemeinsam kräftig gesungen wurde.

Neben der Musik standen vor allem das Miteinander, herzliches Lachen und bereichernde Gespräche im Mittelpunkt.

Der Höhepunkt des Abends war jedoch eine besondere Überraschung für alle Ehrenamtlichen. Als Anerkennung für ihren unermüdlichen Einsatz im vergangenen Jahr erhielt jeder Gast ein Geschenk.

Dank der großzügigen Unterstützung der Buchhandlung Borchers, die mit einer Spende beigetragen hat, durften sich alle über einen dekorativen LED-Stern freuen. Diese Sterne sollen nun in den Fenstern der Helfer leuchten.

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Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten und Spender, die diesen unvergesslichen Abend möglich gemacht haben!

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Lieben Dank an Maren Borchers von der Buchhandlung Borchers in Bad Nenndorf
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Schaumburger Wochenblatt 29.07.2025:

Wertschätzung, die ankommt: Valexx AG spendet 5000 Euro an den Hospizverein Schaumburg-Lippe

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Manche Pressetermine hallen nach. Vielleicht erinnern Sie sich noch an das Interview mit Christine Papies, die im vergangenen Jahr von ihrer Ausbildung zur ehrenamtlichen Sterbebegleiterin erzählte. Nun haben wir sie wiedergetroffen. Auch jetzt wieder war es ein Gespräch mit entsprechendem Tiefgang und am Ende steht eine Geste mit Strahlkraft. Mirko Albert, Vorstandsvorsitzender der Vermögensverwaltung Valexx AG, hat dem Hospizverein Schaumburg-Lippe e.V. eine Spende in Höhe von 5000 Euro überreicht. Doch es ging bei diesem Termin nicht allein ums Geld. Was im Mittelpunkt stand, war ein Thema, das in der Gesellschaft oft an den Rand gedrängt wird: die Sterbebegleitung und die Menschen, die sie möglich machen.
Albert, selbst ehrenamtlich in der Hospizarbeit aktiv, weiß um die Herausforderungen dieser Aufgabe. „Wer begleitet, sieht nicht nur den Tod, sondern das Leben – bis zuletzt“, sagt er. Genau deshalb ist es ihm ein Anliegen, regelmäßig Einrichtungen zu unterstützen, die sich dieser besonderen Form der Menschlichkeit verschrieben haben. Fünf solcher Großspenden verteilt er jedes Jahr, stets an Institutionen, die sich um schwerkranke Kinder oder sterbende Erwachsene und deren Angehörige kümmern – darunter neben dem Hospizverein Schaumburg-Lippe, bei dem er auch selbst schon im Vosrtand tätig war, auch die Hospizdienste in Barsinghausen sowie der Verein für krebskranke Kinder in Hannover.

Ehrenamtlichen Kräfte stützen

Für den Verein in Schaumburg kommt die Zuwendung zur rechten Zeit. Christine Papies, die vor einem Monat zur neuen Vorsitzenden gewählt wurde, erzählt uns, wie schwer die Finanzierung des Hospizvereins ist. Auch sie ist ausgebildete Sterbebegleiterin und weiß, wie entscheidend es ist, die ehrenamtlichen Kräfte zu stützen, und zwar fachlich und emotional. „Unsere Ehrenamtlichen investieren ihre Freizeit, ihre Kraft und nicht selten auch ihre Seelenruhe. Das darf nicht stillschweigend hingenommen werden – das muss gesehen und wertgeschätzt werden“, sagt sie. Die Spende soll daher gezielt in die sogenannte „Selbstfürsorge“ der Begleiterinnen und Begleiter fließen – etwa in die sogenannten Oasentage, in Supervision oder in Weiterbildungen.

Denn die Arbeit ist herausfordernd. Sie verlangt nicht nur Empathie, sondern auch Standhaftigkeit in Momenten großer Nähe und tiefer Abschiede. „Manchmal bringt jeder aus einer Begleitung etwas mit nach Hause – ob man will oder nicht“, beschreibt Papies. „Dann ist es wichtig, Räume zu haben, in denen das aufgefangen wird.“ Der Verein orientiert sich in seiner Ausbildung am bundesweit anerkannten „Celler-Modell“, das neben praktischen Kenntnissen auch die seelische Stabilität der Ehrenamtlichen in den Blick nimmt.

Die Unterstützung durch Unternehmen wie Valexx hilft dabei, genau solche Qualitätsstandards aufrechtzuerhalten. „Viele wissen gar nicht, dass ein großer Teil unserer Arbeit über Spenden läuft“, so Papies. Während hauptamtliche Kräfte über Kostenträger finanziert werden, müssen Ausbildung und Begleitangebote für Ehrenamtliche größtenteils aus eigener Kraft gestemmt werden. Umso mehr weiß man solche gezielte Förderung zu schätzen. Und auch Albert betont: „Es geht nicht darum, symbolisch Geld zu überweisen. Ich möchte, dass die Hilfe wirkt – bei den Menschen, die sie brauchen, und bei denen, die sie leisten.“

Was beide Seiten verbindet, ist das Verständnis für die stille Kraft des Ehrenamts. „Ich bin selbst durch einen Vortrag zum Hospizdienst gekommen“, erzählt Albert. „Ich war Banker, hatte keine Erfahrung – aber ich habe gespürt: Ich will das tun. Und mir wurde gesagt: Du musst nichts können, wir bringen dir alles bei.“ Diese Offenheit, diese Einladung, sei bis heute das Herzstück der Hospizarbeit, findet er.

Ein Mangel an Engagement herrscht dennoch. Der demografische Wandel, Zeitdruck im Berufsleben und die emotionale Schwere der Tätigkeit führen dazu, dass viele Ehrenamtliche kürzertreten oder gar nicht erst einsteigen. „Die Menschen sterben trotzdem weiter“, sagt Papies nüchtern. „Deshalb brauchen wir mehr Helferinnen und Helfer. Nicht irgendwann, sondern jetzt.“

Gleichzeitig erlebt sie, wie tief berührend die Begleitungen oft sind. Wie viel Dankbarkeit zurückkommt. Und wie viel Leben im Sterben steckt. „Manchmal wird gelacht, manchmal geweint – manchmal beides zugleich. Und häufig entstehen Begegnungen, die man nicht mehr vergisst.“

Schaumburger Nachrichten 30.03.2025:

„Keine Angst vor dem Tod”: Birgit Löbe begleitet Menschen beim Sterben

Krankheit kaum Gesprächsthema

„Über die Krankheit haben wir bisher kaum gesprochen“, sagt Löbe. Es seien keine trübseligen Stunden, im Gegenteil: „Es geht oft auch um lustige Dinge und die Dame gibt mir auch unheimlich viel zurück. Sie freut sich jedes Mal, wenn ich komme, gewährt mir einen Einblick in ihr Leben und man kommt auch selbst zur Ruhe, hört zu.“

Das Lebensende zu ertragen, fällt schwer. Manche würden sogar davor zurückschrecken, jemanden, der schwer krank ist, im Krankenhaus oder Pflegeheim zu besuchen, weiß Löbe. Angehörige seien oftmals überfordert, wenn die kranke Person in der letzten Lebensphase zum Beispiel nicht mehr sprechen wollen würde oder mitunter auch aggressiv werde.

Betroffene und Angehörige kämpfen mit Verzweiflung und Wut

„Ich kann verstehen, dass Angehörige darunter leiden“, betont sie. Betroffene würden oft aus Verzweiflung aggressiv werden, denn „sie können mit ihrer Wut nirgendwo hin“. Andere würden sich isolieren und viel schlafen. Als ehrenamtliche Sterbebegleiterin sei sie auf solche Dinge vorbereitet. Schließlich würde es auch den Angehörigen guttun, wenn jemand ihnen zuhöre und sie ihre Sorgen äußern können.

 

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Jemandem ein bisschen Zeit schenken, dem nicht mehr viel Zeit bleibt, das macht Birgit Löbe. Die 56-Jährige steht als ehrenamtliche Sterbebegleiterin Menschen in der letzten Lebensphase zur Seite. Uns verrät sie, wie sie mit Trauer umgeht und warum sie keine Angst vor dem Tod hat.

 

„Ich habe keine Angst mehr vor dem Tod“, sagt Birgit Löbe. Die 56-Jährige aus Kreuzriehe hat auch ihr eigenes Begräbnis schon geplant: „Eine Gartenparty fände ich schön.“ Für viele Menschen ist das ein angstbesetztes Thema, etwas, das man im Alltag verdrängt. Dass das bei Löbe anders ist, hängt vor allem mit ihrem Ehrenamt zusammen.

Löbe ist eine von elf Frauen, die sich beim Ambulanten Hospizdienst „Wegbegleiter“ in Bergkirchen zur Sterbebegleiterin haben weiterbilden lassen. Seit etwa einem halben Jahr steht sie einer sterbenskranken Seniorin in einem Pflegeheim zur Seite. Einmal in der Woche tauschen sich die beiden Frauen bei einem Besuch über ihren Alltag aus oder über den neuesten Klatsch und Tratsch aus den Königshäusern, spielen zusammen Karten und entspannen gemeinsam ein bisschen.

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Elf Frauen haben 2025 den Vorbereitungskurs als ehrenamtliche Sterbebegleiterinnen in Bergkirchen absolviert

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Das Hauptaugenmerk der Begleiterinnen und Begleiter liege zwar auf den Bedürfnissen der erkrankten Menschen, sie stehen aber auch den An- und Zugehörigen in der letzten Lebensphase zur Seite, betont Birgit Homes, Koordinatorin beim Ambulanten Hospizdienst „Wegbegleiter“: „Es entsteht relativ schnell eine Bindung und Vertrauen“, erklärt sie.

Der emotionale Abstand, den die Ehrenamtlichen haben, erleichtere die Situation manchmal. „Einige vertrauen einem auch Dinge an, die sie ihrem Partner oder ihrer Familie nicht sagen möchten“, so die Erfahrung von Löbe. Etwa, wenn es um Kriegserlebnisse, Straftaten oder auch Streitigkeiten innerhalb der Familie gehe – Dinge, die den Menschen noch umtreiben, mit denen die Familie oder Angehörige nicht belastet werden sollen. Und natürlich erfahre man auch viel aus dem Leben der Begleiteten, baue ein Vertrauensverhältnis auf. Viele würden es auch genießen, ein Stück Alltag erleben zu können. Einfach mal ein Spiel spielen oder über Belanglosigkeiten sprechen. Denn genau darum gehe es: „Leben bis zum Schluss.“

Kommunikation ist Löbe zufolge generell ein wichtiger Bestandteil der Begleitung. Dazu gehöre auch die Begrüßung. „Wie geht es dir?“, habe sie früher beispielsweise oft gefragt. Bei Menschen in der letzten Lebensphase habe sie die Erfahrung gemacht, dass Fragen wie: „Wie läuft es?“ oder „Wie war dein Tag?“ angenehmer seien. Auch sei es angebracht, zu fragen, ob der Betroffene über die Krankheit sprechen möchte. Von Nachrichten in der Art von „melde dich, wenn etwas ist“, rät sie ebenfalls ab. Dann lieber „ich hab an dich gedacht“.

Leben bis zum Schluss

Aktuell engagieren sich etwa 35 ehrenamtliche Sterbebegleiter beim Hospizdienst "Wegbegleiter". Dabei besuchen die Ehrenamtlichen im Bereich der Samtgemeinde Sachsenhagen, Rodenberg, Haste und Nenndorf bis nach Winzlar und Rehburg sowohl Menschen in Pflegeeinrichtungen als auch im häuslichen Umfeld. Ein medizinischer oder pflegerischer Hintergrund ist für die Weiterbildung nicht nötig. In einem Vorbereitungskurs lernen die Ehrenamtlichen, worauf es ankommt. Der Kurs umfasst etwa 100 Übungsstunden sowie praktische Anteile wie einen Besuch im Hospiz und beim Bestatter. Interessenten, die einen erkrankten Menschen begleiten wollen sowie Betroffene oder Angehörige, die die Sterbebegleitung gerne in Anspruch nehmen möchten, können sich telefonisch unter 0176 89913996 oder per E-Mail an koordinatorin@hospizverein-schaumburg.de direkt an Koordinatorin Birgit Homes wenden. Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite des Hospizvereins Schaumburg-Lippe unter hospizverein-schaumburg.de.

Natürlich habe jeder auch seine Grenzen. Kinder oder sehr pflegebedürftige Menschen beim Sterben begleiten, das traut sich Löbe nicht zu. Aber das sei in Ordnung. „Es gibt keinen Zwang“, stellt auch Koordinatorin Homes klar. Sowohl der Begleitete als auch der Begleiter könnten selbst entscheiden, ob sie das wollen. Und auch wenn man eine Pause brauche, weil man beispielsweise selbst einen Trauerfall in der Familie habe, sei das jederzeit möglich.

Gedanken von Almut Brandes, 2018

Haben Sie sich schon einmal mit dem Gedanken an die Endlichkeit des Lebens befasst. Sicher, werden Sie sagen, wir wissen, dass das Leben nicht endlos ist. Einige denken gleich an die Lebensversicherung, die sie abgeschlossen haben. Aber versichert diese das Leben? Nein, sie deckt evtl. finanzielle Engpässe (durch oder nach dem Tod) der Hinterbliebenen ab. Der eine oder andere wird sogar sagen, er habe eine Sterbegeldversicherung. So sind wenigstens die Kosten für die eigene Beerdigung gedeckt. Manch einer wird sagen, ich habe eine Patientenvorsorgeverfügung getroffen; dann sage ich gut. Denn das ist etwas, womit wir uns alle beschäftigen sollten. Denn wenn ich einmal nicht mehr ansprechbar bin (das kann ja schnell auch einmal durch einen Unfall geschehen) wissen meine Angehörigen und die Ärzte, was ich möchte und was nicht. Wem die Ärzte Auskunft über meinen Zustand geben dürfen und wer berechtigt ist, für mich Entscheidungen zu treffen. Ich finde, dass das für Alle (Jung und Alt) wichtig ist. Vom Hospizverein Schaumburg-Lippe e.V. wird an jedem 3. Donnerstag eines Monats im Hause der Diakonie in der Bahnhofstrasse in Stadthagen eine kostenlose Information für das Ausfüllen und die evtl. auftretenden Fragen der Patientenvorsorge angeboten. Interessierte können sich unter der Rufnummer 05037-3558 einen Termin geben lassen.

Wenn ich dann aber vielleicht doch eine schwere Erkrankung mit nur noch geringer Lebenserwartung habe, mache ich mir bestimmt darüber Gedanken, wie und auch wo ich die verbleibende Lebenszeit verbringen möchte. Kann ich meiner Familie zumuten zu Hause zu bleiben, was vielleicht für mich am schönsten wäre, oder sollte ich doch lieber in ein Pflegeheim, ein Krankenhaus oder evtl. auch in ein stationäres Hospiz gehen? Wenn diese Fragen anstehen, kann ich mich getrost auch an den Hospizverein wenden. Dort kann man mir sicher helfen eine Entscheidung zu finden. Im Falle, dass ich mich für ein Verbleiben zu Hause entscheide, kann ich mich auf meinem Weg begleiten lassen. Mit dem Einsatz eines Palliativarztes oder auch mit meinem Hausarzt, sowie mit dem Palliativ-Pflegedienst ist es möglich, diesen Wunsch auch umzusetzen. Außerdem kann von der Hospizgruppe ein ausgebildeter ehrenamtlicher Hospizhelfer kommen, wenn ich das möchte. Er besucht mich dann zu vereinbarten Zeiten, hört sich meine Ängste, Sorgen oder Wünsche an. Ich kann mit ihm über alles reden was mir gerade durch den Kopf geht oder mich belastet, er steht unter Schweigepflicht. Aber auch meine Familie kann sich vertrauensvoll an ihn wenden. Wenn ich diesen Wunsch habe, kann ich mich getrost an Herrn Pastor Reinhard Zoske, Tel. 05037-2387, wenden, der mir dann einen Helfer vermittelt. Ich finde es beruhigend, das zu wissen .

Nach dem Tod eines geliebten Menschen ist die Zeit der Trauer sehr unterschiedlich. Manch einer trägt schwer daran, nun allein zu sein und kommt mit sich und der nun neuen anderen Welt nicht richtig zu recht. Auch hier hat der Hospizverein ein Angebot. An mehreren Standorten bieten wir einen Trauertreff, regelmäßig einmal im Monat an (s. Angebote). Dort treffen sich ganz unverbindlich in einem kleinen Raum Trauernde, um über ihre Sorgen, Nöte und Ängste in der Trauer zu sprechen. Es ist nicht wichtig aus welcher Gemeinde man kommt oder welcher Religion man angehört. Die Trauer wird von allen Menschen gleich empfunden. Das Team vom Trauertreff will begleiten und helfen sich wieder mit Mut dem neuen anderen Leben zuzuwenden. Der Austausch von Erfahrungen in der Trauer, kann helfen sich wieder zurechtzufinden. Wer den Trauertreff besuchen will sollte sich telefonisch anmelden.

Text von: Almuth Brandes, 10.2018

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