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Hospizverein Schaumburg-Lippe e.V.

Der Hospizverein wurde 1998 als gemeinnütziger, eingetragener Verein gegründet.

Seitdem sind viele Ehrenamtliche Hospizbegleiter ausgebildet worden,
Hospiz-Symposien haben stattgefunden.

Wir bieten jährlich Fortbildungen für die Ehrenamtlichen der Hospizgruppen an
und bemühen uns immer um gute Unterstützung für unsere Helfenden Ehrenamtlichen:
Wir finanzieren deren Supervision, bieten Rahmen für Gruppentreffen
und halten den Kontakt zu unseren benachbarten Diensten.

Das Gespräch in Schaumburg und angrenzenden Gebieten über das lebenswichtige
Thema Sterben soll gepflegt werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hospizvorstand

Vorstand des Hospizvereins ab 01.06.2017

 

Erika Mendoza

1. Vorsitzende Hospizverein Schaumburg-Lippe e.V.

Dr. med. Erika Mendoza
Bergkirchener Str.30

31556 Wölpinghausen

E-mail: vorstand@hospizverein-schaumburg.de

Kathrin Goetze Buehmann

stellv.Vorsitzende

Kathrin Götze-Bühmann

Metjenkamp 21
31515 Wunstorf - Steinhude

E-mail: goetze-buehmann@hospizverein-schaumburg.de

Handy: 0173 / 8251967

Helga Kahle

Schatzmeisterin:

Helga Kahle

Grüne Strasse 19
31515 Wunsdorf

e-mail: kassierer@hospizverein-schaumburg.de

Tel.: 05033 / 3499

Brandes,Werner

Schriftführer

Werner Brandes

Im EIchengrund 7
31556 Wölpinghausen

 E-mail: info@hospizverein-schaumburg.de

Tel: 05037 / 3558

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Beisitzer

Pastor Reinhard Zoske

Bergkirchener Str.30
31556 Wölpinghausen

e-mail: beisitzer@hospizverein-schaumburg.de 

Tel: 05037 / 2387, Fax: 05037 / 5039 Handy: 0172 / 5449376

Stefan Strottmann-B

Hospizbeauftragter der
evang.-luth. Landeskirche Schaumburg Lippe

Stephan Strottmann

Kirchstrasse 4
31737 Rinteln

E-mail: hospizbeauftragter@hospizverein-schaumburg.de  

Gedanken zum Hospizverein Schaumburg-Lippe e.V.

Haben Sie sich schon einmal mit dem Gedanken an die Endlichkeit des Lebens befasst. Sicher, werden Sie sagen, wir wissen, dass das Leben nicht endlos ist. Einige denken gleich an die Lebensversicherung, die sie abgeschlossen haben. Aber versichert diese das Leben? Nein, sie deckt evtl. finanzielle Engpässe (durch oder nach dem Tod) der Hinterbliebenen ab. Der eine oder andere wird sogar sagen, er habe eine Sterbegeldversicherung. So sind wenigstens die Kosten für die eigene Beerdigung gedeckt. Manch einer wird sagen, ich habe eine Patientenvorsorgeverfügung getroffen; dann sage ich gut. Denn das ist etwas, womit wir uns alle beschäftigen sollten. Denn wenn ich einmal nicht mehr ansprechbar bin(das kann ja schnell auch einmal durch einen Unfall geschehen) wissen meine Angehörigen und die Ärzte, was ich möchte und was nicht. Wem die Ärzte Auskunft über meinen Zustand geben dürfen und wer berechtigt ist, für mich Entscheidungen zu treffen. Ich finde, dass das für Alle (Jung und Alt) wichtig ist. Vom Hospizverein Schaumburg-Lippe e.V. wird an jedem 3. Donnerstag eines Monats im Hause der Diakonie in der Bahnhofstrasse in Stadthagen eine kostenlose Information für das Ausfüllen und die evtl. auftretenden Fragen der Patientenvorsorge angeboten. Interessierte können sich unter der Rufnummer 05037-3558 einen Termin geben lassen.

Wenn ich dann aber vielleicht doch eine schwere Erkrankung mit nur noch geringer Lebenserwartung habe, mache ich mir bestimmt darüber Gedanken, wie und auch wo ich die verbleibende Lebenszeit verbringen möchte. Kann ich meiner Familie zumuten zu Hause zu bleiben, was vielleicht für mich am schönsten wäre, oder sollte ich doch lieber in ein Pflegeheim, ein Krankenhaus oder evtl. auch in ein stationäres Hospiz gehen? Wenn diese Fragen anstehen, kann ich mich getrost auch an den Hospizverein wenden. Dort kann man mir sicher helfen eine Entscheidung zu finden. Im Falle, dass ich mich für ein Verbleiben zu Hause entscheide, kann ich mich auf meinem Weg begleiten lassen. Mit dem Einsatz eines Palliativarztes oder auch mit meinem Hausarzt, sowie mit dem Palliativ-Pflegedienst ist es möglich, diesen Wunsch auch umzusetzen. Außerdem kann von der Hospizgruppe ein ausgebildeter ehrenamtlicher Hospizhelfer kommen, wenn ich das möchte. Er besucht mich dann zu vereinbarten Zeiten, hört sich meine Ängste, Sorgen oder Wünsche an. Ich kann mit ihm über alles reden was mir gerade durch den Kopf geht oder mich belastet, er steht unter Schweigepflicht. Aber auch meine Familie kann sich vertrauensvoll an ihn wenden. Wenn ich diesen Wunsch habe, kann ich mich getrost an Herrn Pastor Reinhard Zoske, Tel. 05037-2387, wenden, der mit dann einen Helfer vermittelt. Ich finde es beruhigend, das zu wissen .

Nach dem Tod eines geliebten Menschen ist die Zeit der Trauer sehr unterschiedlich. Manch einer trägt schwer daran, nun allein zu sein und kommt mit sich und der nun neuen anderen Welt nicht richtig zu recht. Auch hier hat der Hospizverein ein Angebot. An mehreren Standorten bieten wir einen Trauertreff, regelmäßig einmal im Monat an (s. Angebote). Dort treffen sich ganz unverbindlich in einem kleinen Raum Trauernde, um über ihre Sorgen, Nöte und Ängste in der Trauer zu sprechen. Es ist nicht wichtig aus welcher Gemeinde man kommt oder welcher Religion man angehört. Die Trauer wird von allen Menschen gleich empfunden. Das Team vom Trauertreff will begleiten und helfen sich wieder mit Mut dem neuen anderen Leben zuzuwenden. Der Austausch von Erfahrungen in der Trauer, kann helfen sich wieder zurechtzufinden. Wer den Trauertreff besuchen will sollte sich telefonisch anmelden.

Text von: Almuth Brandes, 10.2018


Hospizverein - Schaumburg - Lippe e.V. ,Bergkirchener Straße 30, 31556 Wölpinghausen, Tel.: (0 50 37) 2387 , Fax: (0 50 37) 5039
 

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